Juli 29

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Nehren an der Mosel

By Karin

Juli 29, 2026


Pfingsten steht bevor und wir wollen uns mit Arnold und Petra treffen. Nach einigen Umplanungen, haben wir uns für das Pfingstwochenende entschieden. Dabei hab ich nur Sarahs Geburtstag übersehen. Eigentlich ist geplant, am Freitag zu fahren, wir entscheiden aber, uns Samstag früh auf den Weg zu machen.

Da wir früh wach sind, kommen wir im viertel nah sechs los und sind mit Tanken und Brötchen holen drei Stunden später auf dem Campingplatz.

Wir stehen direkt neben Arnold und Petra, die schon Freitag angereist sind. Jetzt wir der Tisch rausgeholt und bei sommerlichen Temperaturen ausgiebig gefrühstückt.

Mittags machen wir uns mit den Rädern auf Richtung Cochem. Leider haben wir den Radweg an der vielbefahrenen Hauptstraße ausgesucht. Nach ca. 18 Kilometern kommen wir in Cochem an und sind uns alle einig, dass wir weiter wollen, da es total überlaufen ist. Wir fahren weiter bis Klotten, da dort eine Fähre übersetzt.

In der Weinmanufaktur Hubertus muss aber erstmal Hunger und Durst gestillt werden. Wir essen und trinken lecker. Wim probiert den Blanc de noir, der schmeckt so lecker, dass wir sechs Flaschen mitnehmen.

Die kleine Fähre bringt uns anschließend über die Mosel, und auf der anderen, viel ruhigeren Seite machen wir uns auf den Rückweg. In Cochem kaufen wir bei REWE noch etwas für das Abendessen ein. (Fleisch haben wir morgens schon an der Rezeption des CP besorgt).

In Bruttig-Frankel gibt es noch ein Päuschen für ein weiteres Kaltgetränk, bevor es wieder zurück zum CP geht.

Abends grillen wir und lassen den Tag entspannt ausklingen.

Sonntag morgen strahlt wieder Sonne vom wolkenlosen Himmel. Nach dem Frühstück lassen wir es ruhig angehen. Am Nachmittag fahren wir in die benachbarten Orte Ediger-Eller. Dort sind an dem Wochenende Weintage. Wir fangen in Eller an. Auch wenn wir uns nicht für die Weinproben-Teilnahme anmelden, trinken wir in dem Weingut Thiesen-Feiden etwas. Dann entdecken wir den Laden EssigKultur mit seinem Innenhof, in dem putzige Hühner mit ihren Küken rumlaufen. Der wohl aus einigen Fernseh-Kochsendungen bekannte Inhaber ist wirklich mit Leib und Seele dabei und erklärt uns ausführlich seine selbst hergestellten Produkte, unter anderem Essige, Pestos, Marmeladen, Gewürzsalze und vieles mehr. Natürlich können wir nicht ohne etwas mitzunehmen aus dem Laden gehen.

Weiter geht es in den Ortsteil Ediger. Hier finden wir das Weingut Borchert mit einer wunderschönen Terrasse und beschließen, dort zu Abend zu Essen. Auch wenn das Essen sehr lange auf sich warten ließ, haben wir sehr gut gegessen.

Wieder am Platz besuchen wir den dortigen Biergarten. Später geht Wim eine Runde in die Mosel abkühlen, bevor wir den schönen Abend bei Wein und Likör vor dem Wohnmobil recht lange ausnutzen.

Und schon ist Montag. Da der Platz eine Spätabreise bis 20 Uhr anbietet, nutzen wir den Tag noch richtig aus. Wir fahren nach Beilstein mit der Burg Metternich. Obwohl der Ort sehr überschaubar ist, hat er eines der am besten erhaltenen Ortskerne der Mosel. Man nennt es auch Dornröschen der Mosel, da der Ort im Winter komplett verwaist ist und nur im Sommer bewohnt wird. Auf dem kleinen Marktplatz trinken wir etwas, bevor wir uns auf den Weg zur Burg machen. Dort ist eine große Panorama-Terrasse mit Restaurant und Café. Wir erklimmen den Burgturm. Von dort oben haben wir einen herrlichen Rundumblick auf die Mosel und die umliegenden Ortschaften.

Wieder unten im Ort (mit Abstecher in einem Antiquariat), suchen wir die Klostertreppe, an der schon einige Filme gedreht wurden, u.a. mit Heinz Rühmann und Willi Millowitsch. An der Treppe finden wir ein ansprechendes Restaurant und essen mal wieder etwas.

Jetzt wird es auch langsam Zeit, zurückzufahren. Wieder am CP gibt es noch einen schnellen Kaffee, dann wird zusammengepackt und gegen 17 Uhr machen wir uns auf die Heimfahrt. Staufrei sind wir gegen 20 Uhr wieder zuhause.

Arnold und Petra sind noch eine Nacht geblieben, da sie die Woche Urlaub haben und weiter Richtung Luxemburg wollen.

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