Ursprünglich war geplant, das Osterwochenende mit Laura, Moritz und Nele in einem Ferienhaus in Schabeutz zu verbringen. Als aber klar war, dass Moritz arbeiten ist, äußert Laura den Wunsch, mit uns campen zu fahren und wir finden in Boltenhagen einen Platz auf dem Regenbogencamp.
Mittwoch Mittag geht es für uns los Richtung Hamburg. Dort bleiben wir die erste Nacht in unserer bewährten Baugrube. Donnerstag Morgen geht Nele noch in die Kita. Vor dem Mittagsschlaf holen wir sie ab und auf geht es an die Ostsee.
So sind wir schon am frühen Nachmittag auf dem Campingplatz. Als erstes suchen wir uns das fussläufige Café Lindquist. Dort gibt es eine Kleinigkeit zu essen. Später hat Wim noch einen Online-Termin. In der Zeit kaufen wir Frauen in dem Edeka direkt vor dem Platz ein. Abends kochen wir selber etwas und nachdem Nele problemlos eingeschlafen ist, spielen wir.
Freitag Morgen frühstücken wir den selbstgebackenen Osterzopf und verbringen den Vormittag auf dem Spielplatz vom CP. Nach Neles Mittagsschlaf fahren wir mit den Rädern durch den Ort zu den Steilklippen. Wim versucht seine Drohne zu starten, doch leider steigt sie zwar auf, fliegt über das Meer um dort langsam aber sicher in den Sinkflug überzugehen und im Wasser zu verschwinden.
Wir fahren weiter zum Café Großklützhöved, dort gibt es bei Selbstbedienung selbstgebackene Torten und wir futtern unseren Frust mit jeweils einem riesigen Stück Torte weg.
Wieder zurück geht es durch den Ort, am CP vorbei bis in die Marina von Boltenhagen. Dort finden wir eine sehr schöne Promenade vor und in der Tapas-Bar Louis trinken wir etwas.
Heute Abend geht es zum Essen in die Broiler-Bar Ostwind vor dem Campingplatz. Für alle, die nicht wissen, was ein Broiler ist: so nennt man ein Brathähnchen, der Begriff stammt noch aus DDR-Zeiten. Wir haben sehr lecker gegessen.
Samstag morgen machen wir uns nach dem Frühstück zu Fuß auf in den Ort. Das sind an der Promenade entlang ungefähr 20 Minuten. Leider will Nele nicht wirklich laufen und wird von Laura getragen und hält dann auch direkt ihren Mittagsschlaf. Während Laura mit ihr in der Sonne sitzt, gehen Wim und ich einmal bis vorne auf die Seebrücke. Dann laufen wir über den wohl zu Ostern traditionellen Töpfermarkt bevor wir im Café Klönschnack etwas essen. Auf dem Rückweg gönnen wir uns am Café Lindquist ein Softeis, übrigens Neles erstes Eis in der Waffel.
Wieder am Wohnmobil verbringen wir die restliche Zeit drinnen. Leider ist es zu windig und kalt, um draußen zu sitzen. Abends wir wieder gekocht und gespielt. Heute ist Osterfeuer auf dem Campingplatz. Wim geht mal gucken, wir haben aber keine Lust uns einräuchern zu lassen.
Sonntag bleiben wir nach dem Frühstück erstmal noch im Wohnmobil, da es regnet. Während Neles Mittagsschlafs klart es auf und ich gehe eine Runde alleine am Strand spazieren. Bei herrlichem Sonnenschein fahren wir jetzt mit den Rädern in die Stadt. Das Kinderprogramm hinter dem Kurhaus ist für Nele noch nicht so spannend, allerdings macht sie ihre ersten Versuche auf einer Hüpfburg. Zum Kaffeetrinken gehen wir nochmal ins Café Klönschnack, sitzen sogar draußen und genießen Waffeln und Bienenstich bei Sonnenschein. Dann geht es an den Stand bei der Seebrücke. Heute wird hier um fünf Uhr das Osterfeuer angezündet. Wir setzen uns an den Dünenrand und beschäftigen Nele mit Ballspielen und Sandburgen bauen.
Als das Feuer schön brennt, machen wir uns auf den Rückweg. Heute Abend essen wir auf dem CP im Restaurant Landhaus. Nele bekommt ihre eigene Portion Fischstäbchen und Pommes, welche sie auch sehr schön auf einem großen Stuhl sitzend verputzt!
Und schon ist der Montag gekommen und das Wochenende fast vorbei. Wir holen zum Frühstück frische Brötchen beim Bäcker. Danach werden die restlichen Sachen zusammengepackt und es geht los.
Allerdings halten wir noch am Minimare in Kalkhorst, einem Entdeckerpark mit Miniaturbauwerken, Spielplätzen und auch hier Osterprogramm. Leider ist es sehr windig und kalt und Nele hat nicht wirklich Lust auf den Park, so dass wir sehr schnell wieder draußen sid. Wir essen im Wohnmobil noch etwas. Dann fahren wir zurück nach Hamburg.
Den restlichen Nachmittag verbringen wir in der Wohnung, überlegen ein paar mal hin und her, ob wir heute noch weiterfahren. Entscheiden uns dann aber, noch eine Nacht zu bleiben, bestellen uns Pizza, und irgendwann erinnert uns Laura auch an ihren heutigen 2. Hochzeitstag, den wir, welch Schande, vergessen haben.
Dienstag morgen sehen wir Nele noch bevor sie zur Kita geht, anschließend frühstücken wir mit Laura, dann machen wir uns auf den Heimweg.
Wir kommen super durch und sind gegen 15 Uhr zuhause. Das WoMo wird ausgeräumt und durchgeputzt und Wim bringt es direkt noch in die Halle.
Fazit: Es war ein sehr schönes Wochenende. Getacktet durch Neles Schlafenszeit, hat alles super geklappt. Unser Eindruck war, das sie sich sehr wohl gefühlt hat. Alle Ecken wurden erkundet. Die Lieblingsplätze waren auf unserem Bett oder unter dem Waschbecken. Auch des Schlafen war kein Problem.
