Dieses Wochenende verbringen wir mit Freunden mal im Hotel. Wir fahren Freitag Mittag los und kommen mit viel Stau gegen 15 Uhr im Hotel an. Eva und Bernd sind eine Stunde später da. Als erstes machen wir uns auf den Weg in die Stadt um eine Kleinigkeit zu essen und trinken. Schnell werden wir im Grand Café Arnhems Meisje fündig und bei einer Borrelplank und einem ersten Bier beginnen wir das gemeinsame Wochenende. Dann machen wir uns auf weitere Erkundungstour durch die Stadt. Leider haben die Läden schon zu, aber wir entdecken an jeder Ecke weitere Cafés und Restaurants und überall sitzen bei dem warmen Wetter die Leute draußen und genießen den Start ins Wochenende.
Sehr interessant finden wir die Fassade vom ‚t Taphuys und wollen uns das mal von innen ansehen. Dort stehen wir plötzlich vor einer riesigen Zapfwand. 2×45 Zapfsäulen mit Bier und Wein lassen das Herz höher schlagen. Doch dazu später mehr.
Im Eetcafe Sint Jan finden wir draußen einen Tisch und essen zu Abend. Einmal Fish and Chips und drei Mal Kip Sate, war nicht das beste, aber ok!
Danach geht es zum ‚t Taphuys. Wir sitzen wieder draußen und die Männer müssen natürlich die Zapfanlage ausprobieren. Dafür kauft man eine Guthabenkarte und kann nach Lust und Laune Bier testen. Die Karte wird vor ein Display gehalten, und jetzt kann man so viel zapfen, wie man möchte. Entweder nur ein Probierschluck, oder gleich ein ganzes Glas. Entsprechend der Menge wird abgerechnet.
So geht der Abend schnell vorbei und nach einem letzten Absacker im Hotel dann auch ins Bett.
Samstag morgen treffen wir uns zum Frühstück im Hotel und danach geht es zu unserer gebuchten Happen en Trappen-Tour Appetijtelijk Arnhem. Wir fahren die acht Kilometer mit den Rädern zu unserem Startpunkt.
Bevor es zur ersten Etappe geht, fangen wir In De Oude Herbergh in Oosterbeek mit Kaffee und Apfelkuchen an.
Das nächste Ziel ist nach gut 10 km bei Nol in’t Bosch, dort gibt es einen Salat mit Champignons und Speck, und auch einen kräftigen Regenschauer.
Weiter geht es zum Fletcher Hotel Klein Zwitzerland. Dort erwartet uns eine Tomatensuppe, die alle außer mir nicht sehr lecker fanden.
Die Hauptspeise bekommen wir im Restaurant Klein Hardenstein. Wir können wählen aus einem Burger, Lachs und Kip Saté und natürlich einer großen Schüssel Fritten.
Die letzte Etappe führt uns uns Pannekokenhuis de Tijt, und der Abschluss ist ein Windbeutel mit Eis, Sahne und Schokosauce.
Jetzt fahren wir zurück nach Arnheim und sind nach ca. 65 km müde und satt am Hotel.
Nach einer Dusche und kurzen Verschnaufpause gehen wir nochmal in die Stadt. Wir finden einen anderen großen Platz, den Korenmarkt, mit vielen Cafés und finden auf dem sehr gut besuchten Platz für uns ein freies Plätzchen. Bei Bier und Cocktail für uns Damen und noch einer Kleinigkeit zu essen lassen wir den Abend ausklingen.
Sonntag können wir ausschlafen, da nichts besonderes auf dem Plan steht. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel räumen wir unsere Zimmer und gehen nochmal in die Stadt. Als erstes besuchen wir die Eusebuiskerk, eine Kirche, die heute die Touristeninformation beherbergt und unterschiedliche Ausstellungen zeigt. Außerdem gibt es an dem Kirchturm zwei Glasbalkone, welche mit einem Aufzug zu erreichen sind. Den Besuch heben wir uns für ein anderes Mal auf!
Als wir dort wieder rauskommen, hat es leicht angefangen zu regnen. Wir laufen trotzdem in die Stadt und da heute die Läden geöffnet haben, ist eine kleine Shoppingtour angesagt. Leider nimmt der Regen immer mehr zu und als es dann in Strömen gießt, suchen wir uns ein Café. Wir verbringen noch eine sehr schöne Zeit in ‚t Hemelrijk bei Kaffee, Kuchen, Toast und Poffertjes, bevor es wieder zum Hotel geht und unsere Wege sich trennen und jeder nach Hause fährt. Für uns allerdings nicht ohne noch einen Einkauf bei Albert Heijn.
So geht ein sehr schönes, sportliches aber auch kalorienreiches Wochenende mit Eva und Bernd zu Ende.
