Nicht zu glauben, schon April und wir sind seit Oktober nicht mehr mit unserem Benni unterwegs gewesen.
Die erste spannende Frage, springt er überhaupt an? Dem war leider nicht so. Starthilfe hat nicht funktioniert (geht auch nicht, wenn man die falsche Batterie überbrückt ;-)). Also an die Starkstromladesäule hinter der Halle. Glücklicherweise dann am nächsten Morgen die Entwarnung. Es kann also losgehen.
Das Osterwochenende steht bevor. Wir wollen in die Niederlande, doch erst müssen wir in Geel bei Dicar vorbei, Ersatzteile besorgen. Also geht es Gründonnerstag nach meiner Arbeit los. Bis 17 Uhr ist die Werkstatt geöffnet und wir sind eine viertel Stunde vorher da. Alles eingeladen und weiter über die Grenze nach Breda, der neunt größten Stadt der Niederlande und die wichtigste Nassau-Stadt Hollands.
Bei strömendem Regen kommen wir an dem öffentlichen Stellplatz der Stadt an und bekommen den letzten Platz. Wir laufen Richtung Innenstadt und suchen uns ein kleines thailändisches Restaurant (T-Thai), bei dem wir sehr lecker essen. Trotz Regen laufen wir noch etwas durch die Gassen uns verbringen anschließend unsere erste Nacht in diesem Jahr im Wohnmobil.
Am nächsten Morgen meint es das Wetter gut mit uns. Es ist trocken wenn auch noch nicht sonnig. Also auf in die Innenstadt. Uns erwartet ein sehr schönes Städtchen, mit Wochenmarkt und wir versorgen uns mit holländischem Käse, kaufen in einem arabischen Supermarkt Fleisch für abends und bei einem Bäcker nehmen wir noch Brot mit. Nach einem Picknick im WoMo fahren wir weiter zu unserem reservierten Campingplatz De Zandkant an dem Nationalpark ‚De Loonse en Drunense Duinen‘. Wir werden sehr freundlich in Empfang genommen und bekommen auf der riesigen Wiese, auf der alle Camper im Kreis stehen unseren Platz. Nachdem wir uns eingerichtet haben, genießen wir nur noch den restlichen Tag. Auch wenn es leider zu kalt ist, um draußen zu sitzen.
Der nächste Tag fängt mit dickem Nebel an, was uns aber nicht davon abhält, mit den Fahrrädern die 18 km nach s’Hertogenbosch zu fahren. Hier klart es auch endlich auf und es wird ein sehr sonniger Tag. Sarah kommt heute für zwei Tage zu uns und während wir so in der Sonne den Mittag genießen, trifft sie bei uns ein. Wir haben einen sehr schönen und erfolgreichen Einkaufstag und genießen die Zeit zusammen sehr.
Abends könne wir auf dem CP sogar draußen essen, bevor wir ins WoMo gehen und zusammen spielen.
Auch der Ostersonntag beginnt sonnig, so dass wir draußen ausgiebig frühstücken. Danach fahren wir mit den Rädern in den Park einmal um die größte Wanderdüne Nord-Brabands, machen immer mal Abstecher zu Fuß in den Sand und eine ausgiebige Pause in einem der zahlreichen Restaurants. Wieder mal ein wirklich lohnenswertes Fleckchen in unserem Nachbarland. Leider fährt Sarah abends schon wieder nach Hause. Ab 17 Uhr hat sich der Fritten-Wagen auf dem CP angemeldet, so dass unser Abendessen gesichert ist.
Montag Morgen packen wir dann auch schon wieder zusammen, machen noch ein paar Einkäufe in dem Hofladen am Platz, der unter anderem Fleisch von eigenen Rindern anbietet und machen uns gegen Mittag auf den Heimweg, so dass wir gegen halb vier wieder zuhause sind und Wim sogar noch das WoMo von außen wäscht.
