Oktober 4

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Winterswijk, Zutphen, Hoge Veluve

By Karin

Oktober 4, 2022


Das lange Wochenende über den 3. Oktober steht bevor. Beate und HaJü haben ein Wohnmobil gemietet und wir wollen zusammen wegfahren. Auch Nadja und Andi werden mit von der Partie sein. Also geht es für uns Freitag Nachmittag los. Leider kommen wir erst gegen zwei Uhr weg. Dann macht uns der Gurt vom Fahrersitz noch Probleme und es wird sogar halb drei. Für die 111 km bis Winterwijk benötigen wir drei Stunden, da auch noch Herbstferienbeginn ist. Beate und HaJü holen ihr Auto in Marl ab und sind kurz nach uns auf dem vorgebuchten CP im Norden von Winterswijk. Nach einem ersten Aperol in deren WoMo nehmen wir die Räder und fahren ca. 6 km in die Stadt. Das Restaurant Le Lamme auf dem Marktplatz mit seinen vielen Biersorten und kleiner Karte ist genau das richtige für uns und wir haben einen schönen Abend dort, so dass wir erst gegen Mitternacht wieder am Platz sind.

Die Nacht ist ziemlich verregnet und auch für den Samstag sieht der Wetterbericht nicht gut aus. HaJü holt uns morgens frische Brötchen und wir frühstücken gemeinsam in unserem WoMo. Noch scheint auch die Sonne und wir parken unsere Wohnmobile vor dem CP, da wir bis 12 Uhr vom Platz sein müssen. Als wir uns mit den Rädern auf den Weg in die Stadt machen, fängt es erst leicht an zu tröpfeln, bevor es unterwegs richtig wie aus Eimern schüttet. Kurz überlegen wir umzudrehen, fahren aber doch weiter. Am Markt hört es mal ein paar Minuten auf, bevor es wieder kräftig weiterregnet. Also ein Stopp in unserer schon bekannten Kneipe. Nach einer Runde warmer Getränke und einer zweiten Runde mit dem ersten Bier/Aperol klart es endlich auf und die Sonne kommt durch. Wir laufen über den Markt, kaufen fleißig ein und genießen jetzt die Sonne.

Auch Nadja und Andi sind inzwischen eingetroffen, besuchen aber erstmal Obelink.

Gegen halb drei sind wir wieder am CP, bezahlen noch und fahren weiter zu unserem nächsten Ziel, der Stadt Zutphen. Dort ist ein Stellplatz in Stadtnähe auf einem öffentlichen Parkplatz. Und hier warten auch Nadja und Andi mit Oscar auf uns. Wir machen es uns zwischen unseren Wohnmobilen gemütlich und essen Nadjas gebackenen Kuchen. Wim hilft zwischendurch dem Nachbarn seinen Platten mit unserem Kompressor zu reparieren. Danach geht es in die Stadt. Und wir sind alle ganz überrascht, was für ein nettes Städtchen uns dort erwartet. Wir bummeln durch, bevor wir uns auf dem Marktplatz im Café Camelot bei einer Platte mit Bitterballen und co. etwas trinken. Im Restaurant Sultani bekommen wir anschließend einen freien Tisch und essen leckere marokkanische Küche. So geht ein schöner Abend zu sechst zu Ende.

In der Nacht regnet es wieder kräftig, aber am Morgen sieht es freundlich aus. Heute wird bei Nadja und Andi im Wohnmobil gefrühstückt. Jeder steuert etwas bei, und wir haben noch Baguette vom Markt. Bevor wir weiterfahren, will Wim noch Bilder mit seiner Drohne machen. Leider bleibt sie aber im Baum hängen, obwohl er den Baum orten kann, hat er keine Chance, sie dort runterzubekommen.

Das nächste Ziel ist der Nationalpark „De Hoge Veluve“, zwischen Appeldorn und Arnheim. Gestern Abend haben Kathrin und Joram spontan entschieden zu kommen und sie waren schon früh dort und haben uns Plätze organisiert, so dass wir schön zusammen stehen können.

Es verspricht ein sonniger Tag zu werden und wir nehmen unsere Fahrräder und machen eine ca. 30 km lange Tour durch den Park, vorbei an sehr unterschiedlichen Landschaften, Heidefeldern, Sanddünen aber auch Wald und mit einer Pause im Park Paviljoen, um eine Kleinigkeit zu Essen. Joram hat den Blick für Pilze und so landen Butterpilze und eine „Fette Henne“ in unserem Korb. Wieder auf dem CP fährt eine Gruppe zu einem am Sonntag geöffneten Supermarkt und holt noch Grillfleisch und Getränke. Außerdem stellen wir in der Mitte unseres Platzes den Tisch auf, so dass wir alle gemütlich dran sitzen können. Bis sieben Uhr darf man in den Park, um Tiere zu beobachten. Beate, HaJü, Nadja, Andi und Kathrin machen sich dann auch nochmal auf. Joram bereitet in der Zeit die Pilze zu, und Wim grillt Gemüse und Fleisch und kocht Drillinge. Unsere Gruppe ist erst gegen zehn nach sieben wieder bei uns und da kommt auch schon die freundliche Rangerin und weist uns darauf hin, dass wir bitte die Brunftzeiten der Tiere einhalten sollen und auch am nächsten Morgen nicht vor neun Uhr in den Park dürfen. Jetzt wird lecker gegessen, auch wenn Nadja und Andi nicht mitessen und auch den restlichen Abend lieber in ihrem Wagen verbringen. Es ist nicht mehr zu warm, aber in Decken eingepackt verbringen wir einen lustigen Abend draußen bei sternenklarem Himmel.

Der nächste Morgen ist sehr feucht, aber die Sonne kommt durch. HaJü war schon wieder in Sachen Brötchen unterwegs. Nadja und Andi und auch Beate und HaJü entscheiden sich in ihren Autos zu frühstücken. Wir vier aber sitzen bei inzwischen blauem Himmel draußen und lassen es uns schmecken.

Da wir bis elf den Platz verlassen müssen, trennen sich jetzt unsere Wege. Kathrin und Joram fahren direkt nach Hause, Beate und HaJü, und Nadja und Andi wollen noch eine Runde Fahrradfahren, bevor es weitergeht. Wir entscheiden nochmal Richtung Winterswijk zu Obelink zu fahren. Auf dem Weg dahin halten wir für einen Einkauf bei einem Jumbo. Bei Obelink ist es supervoll. Wir hatten ja schon etwas damit gerechnet, aber dass es so krass ist, nicht. Wir laufen durch den Laden, sind aber nicht so richtig motiviert, etwas zu kaufen und so sind wir auch schnell wieder draußen und nach einer Kaffeepause fahren wir Richtung Heimat und sind gegen vier zuhause. Wir laden das Wohnmobil aus und Wim bringt es direkt noch in die Halle.

Hinter uns liegt ein richtig schönes Wochenende. Sehr entspannt die erste Nacht mit Beate und Hajü, dann der zweite Abend zusätzlich mit Nadja und Andi. Und ab Sonntag mit dem spontanen Besuch von Kathrin und Joram. Danke an Euch alle!

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