Dieses Wochenende hat Wim sein Jahrestreffen der VBU in Oestrich-Winkel. Es ging schon freitags los und ich konnte frei nehmen. Also sind wir morgens früh los und waren gegen Mittag auch auf unserem reservierten CP, Rheingaucamping Geisenheim. Uns steht ein sehr warmes Wochenende bevor, mit Temperaturen über 30 Grad. Also erstmal alles aufgebaut, Markise raus und auf Sommer eingerichtet.
Wim ist dann mit dem Fahrrad zu seinem Tagungshotel, ich habe ein bissen die Sonne und Wärme vor dem WoMo genossen. Am Nachmittag bin ich mit dem Fahrrad nach Rüdesheim, ca. 3km am Rhein entlang. In der sonst so touristenüberlaufenen Stadt war nicht viel los. Die Stadt besteht überwiegend aus Restaurants und Souvenierläden, sogar einem Käte Wohlfahrt Laden. Die hatten auch überwiegend auf, aber es war überall recht leer. In der Stadt geht eine Gondelbahn auf den Berg und ich habe kurz überlegt, ob ich das machen soll, aber es war schon zu spät, also habe ich mir das für den nächsten Tag vorgenommen. Gegenüber der Talstation ist eine Eisdiele, und da hab ich mir erstmal einen leckeren Eiskaffee gegönnt. Dann wieder ganz entspannt mit dem Rad zurück zum Campingplatz. Den Abend dann lesend in der Wärme vor dem WoMo verbracht, bis Wim dann irgendwann kam. Wir sind dann zusammen nochmal an den Rhein und haben die Gewitterleuchten am Himmel beobachtet.
Nach einer sehr warmen Nacht mit laufendem Ventilator, habe ich am nächsten Morgen Brötchen geholt und wir haben zusammen gefrühstückt. Dann ist Wim wieder in sein klimatisiertes Hotel, und ich bin wieder mit dem Rad nach Rüdesheim.
Direkt zur Talstation der Gondelbahn, und die Ringtour gebucht. Das heißt mit einer 2-er-Gondel über die Weinberge hoch zum Niederwalddenkmal. Sehr beeindruckend und ein toller Ausblick über die Stadt und bis Bingen auf der anderen Rheinseite. Dann ein ca. einstündiger Spaziergang, überwiegend im schattigen Wald, mit immer mal wieder tollen Ausblicken auf den Rhein, bis zum Sessellift, der dann runter nach Assmannshausen geht. Von dort geht es aufs Schiff, ich hatte Glück und es kam gerade eins, den Rhein runter bis Bingen. Dort bin ich ausgestiegen und durch die Stadt gebummelt. In einer kleinen Boutique ein Kleid gekauft und dann in einer Bäckerei einen Kaffee mit einem Stück Kuchen gegessen. Da ich jetzt in Rheinland-Pfalz war, musste ich mich hier registrieren, auch wenn ich nur draußen vor der Bäckerei gesessen hab. Anschließend dann wieder Richtung Schiffsableger und mit dem nächsten Schiff Richtung Rüdesheim zurück.
Mit dem Rad zurück zum CP und mich ein bisschen frisch gemacht, da ich mich abends mit Wim und seinen Leuten zum Abendessen treffen wollte.
Ich bin dann wieder mit dem Rad am Rhein entlang nach Oestrich-Winkel, und Wim und ich sind mit dem Rad zum Weingut Schloss Vollrads, ein Teil der Gruppe ist mit dem Taxi gefahren und eine andere Gruppe sogar zu Fuß gegangen.
Dort oben erwartete uns eine Schlenderführung mit einer Weinprobe. Während wir beim Gang durch das Schloss viele Informationen über die Geschichte und Familie des Gutes bekamen, gab es zwischendurch immer mal ein Glas Wein. Anschließend hatten wir im Restaurant reserviert und anschließend dort lecker gegessen. Außerdem spielte im Rahmen der EM Deutschland gegen Portugal, da mussten wir uns nebenbei auch noch immer auf dem aktuellen Stand halten (Am Ende hat Deutschland 4:2 gewonnen)
Um halb neun mussten wir mit Essen fertig sein, da das Restaurant nicht länger geöffnet hatte. Wir sind dann auch, diesmal oberhalb der Dörfer, zum CP gefahren und haben den Abend vor dem WoMo ausklingen lassen.
Am Sonntagmorgen wieder mit frischen Brötchen gefrühstückt, dann ist Wim nochmal los zu seiner Tagung. Ich habe den Vormittag entspannt mit Lesen am WoMo verbracht, bis Wim mittags wieder kam. Dann haben wir alles wieder abgebaut und eingeräumt und uns auf den Rückweg gemacht. Erst sind wir aber noch zum Jagdschloss Rüdesheim, oben an der Bergstation des Sesselliftes, da dort eine Bekannte von Wim mit ihrer Familie das Wochenende verbrachte. Haben mit ihr und ihren Eltern noch nett im Park gesessen und Kaffee bzw. Eiskaffee getrunken.
Wir sind am Rhein entlang, an der Loreley vorbei, Landstraße bis Koblenz und dort erst auf die Autobahn und waren am frühen Abend wieder zuhause.
Greven und Warendorf
Da Wim von dem Wochenende am Rhein nicht viel hatte, wollte er am darauffolgenden Wochenende nochmal los.
Wir entschieden uns, unser Landvergnügen mal zu testen. Das Prinzip dieses Stellplatzführers dabei ist, kostenlos auf Bauernhöfen, bei Winzern oder Käsereien zu stehen, maximal 24 Stunden, dafür aber ihre Produkte zu kaufen
Am übersichtlichsten finden wir die Suche über die App. Wir haben beim Erlebnishof Hesecke in Warendorf angerufen und für die Nacht von Samstag aus Sonntag reserviert.
Freitag kam dann die Idee auf, doch schon nachmittags zu fahren. Außerdem meldete sich Sarah spontan an, mitzukommen. Also kurz umplanen. Da ich an dem Nachmittag Besuch von Gabi hatte, sind Wim und Sarah schon mal los, ich bin dann später mit Sarahs Auto nachgefahren
Die Nacht wollten wir auf dem SP Yachthafen Fuestrup bei Greven, nordöstlich von Münster verbringen. Der Stellplatz war dann schon voll, aber es gab davor einen Schotterplatz auf dem auch Boote parkten, und genug für viele weitere Wohnmobile war, auch mit Stromanschluß.
Kurz nach sieben war ich dann auch dort, und wir haben den Abend an dem angelegten Strand am Dortmund-Ems-Kanal verbracht. In einem umgebauten Schiffscontainer gab es Cocktails und eine kleine Speisenauswahl. Wim war in einer Fastenwoche und hat nur getrunken. Sarah und ich haben lecker Currywurst/Pommes und einen Glasnudelsalat gegessen.
