August 23

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Unsere erste Woche unterwegs in Seeland, Niederlande

By Karin

August 23, 2020


Kamperland

Ab dem 7. August hatten wir endlich eine Woche Urlaub und konnten mal auf eine längere Reise gehen. Da Freunde von uns letztes Jahr ein Mobilheim in Holland gekauft haben und an diesem Wochenende da waren, dachten wir, dass es ein gutes Ziel für eine Woche Niederlande ist und wir die Region Seeland auch so gut wie gar nicht kannten. 

Also Freitag Nachmittag auf Richtung Kamperland. Im Vorfeld war schon klar, dass es in dem Roompotpark keinen freien Platz mehr gibt, aber vor dem Platz wohl Parkplätze für Womos sind und es auch immer genügend freie Plätze gibt.

Als wir gegen 19 Uhr ankamen, war der Platz zwar gut besucht, aber wir fanden trotzdem ein sehr schönes Eckchen.

Also erstmal nur geparkt und Markus und Miri in ihrem neuen Urlaubsdomizil besucht. Die haben uns dann erstmal ihr neues Reich gezeigt und wir haben in dem Restaurant am Hafen zu Abend gegessen. Das war schon mal ein sehr guter Start in das Wochenende.

Am Samstag war dann Strand angesagt. Beate und HaJü waren das Wochenende auch vor Ort. Da sie aber kurzfristig keine Unterkunft mehr in der Nähe gefunden haben, waren sie irgendwo 50 km weit weg in einem Hotel.

Am nächsten Tag haben wir uns also alle getroffen und aufgemacht Richtung Strand. Heute sollte es die Nordsee sein. Der Roompotpark liegt an der Osterschelde, also wohl nicht so ein schöner Strand. Also mit den Fahrrädern allemann (außer Miri und Svea mit dem Auto, irgendjemand musste ja die Sonnenschirme und das SUP mitnehmen ;-))ca. 20 min. Richtung Westen und ein paar entspannte Stunden am Strand verbracht. Die Männer haben zwischendurch das SUP ausprobiert. Bei doch recht ruhiger See war es auch auf der Nordsee möglich. Nach einem Absacker im Strandpavillion View ging es dann wieder zürück Richtung Roompotpark.

Für abends hatte Miri im Strandrestaurant De Dam für uns alle einen Tisch reserviert.

Obwohl schönstes Sommerwetter war, haben wir nur einen Tisch im Restaurant bekommen. War trotzdem ein lustiger Abend.

Abschließend haben wir noch alle bei uns vor dem WoMo gesessen und den Abend bei einem letzten Absacker ausklingen lassen.

Sonntag haben wir mit Beate und HaJü dann eine Radtour geplant. Markus und Miri wollten das Wochenende langsam ausklingen lassen und schon am Nachmittag wieder nach Hause fahren.

Also haben wir uns bei uns getroffen, sind noch zu M&M gefahren um uns zu verabschieden und los gings. 

Erstmal am Wasser Richtung Colijnplaat, dort eine Portion Kibbeling bei Jo gegessen, dann quer durchs Land nach Kortbene, entlang des Veerse Meers zurück bis Kamperland. Dort etwas erschöpft durch die Hitze eine Erfrischungspause gemacht und zurück zum Wohnmobil. Das war eine Tour von fast 40 km.

Schnell die Strandsachen gepackt und noch mal an die Nordsee, diesmal aber nur an den Anfang des Banjjardstrandes. Ausgiebig in der Nordsee abgekühlt und etwas ausgeruht. Auf dem Weg zurück an einer Fischbude angehalten und eine Kleinigkeit gegessen, bevor Beate und HaJü sich auf den Heimweg gemacht haben.

Wir sind dann nochmal ans Wasser, um den perfekten Sonnenuntergang zu genießen!

Domburg

Am nächsten Morgen haben wir nach drei Nächten unsere Sachen wieder gepackt, ich habe mich das erste mal hinter das Steuer gesetzt, wenn auch nur von unserem Stellplatz zur Entsorgungsstation! Dann ging es Richtung Domburg. Wims Arbeitskollege Peter macht dort auch gerade mit seiner Frau Dagmar, der 17-jährigen Tochter Stella und ihrem Hund Donna in ihrem Ferienhaus Urlaub. Wir haben ganz mutig versucht, die angegebene Adresse anzufahren, jedoch wurden die Gassen immer enger, so dass Wim irgendwann meinte, er geht das letzte Stück doch besser zu Fuß. Wir haben dann unser WoMo erstmal einige Kilometer entfernt am Deich geparkt und sind mit Peters Auto abgeholt worden und zurück in ihr Ferienhaus. 

Da das Haus direkt hinter der großen Düne lag, haben wir uns nach einer Tasse Kaffee erstmal aufgemacht, die Umgebung samt Städtchen zu erkunden. Auch haben wir im VVV nachgefragt, wo vielleicht noch freie Stellplätze seien könnten. Die Dame hatte aber nur eine Adresse am Veerse Meer, aber da kamen wir ja fast her.

Also meinte Wim ganz mutig, er wolle es versuchen, doch in der Einfahrt zu parken. Also WoMo holen und ausprobieren…

Knapp aber souverän hat er das Gefährt in der Einfahrt geparkt, auch wenn wir alle die Luft angehalten haben.

Dagmar machte den Vorschlag, am Strand zu kochen und dort zu Essen. Auch wenn wir uns noch nicht vorstellen konnten, wie das wohl geht, haben wir dem zugestimmt.

Also mit den Rädern zu Albert Heijn und Wokgemüse, Hähnchenfleisch, Reis, Erdnussbutter und ein paar andere Gewürze gekauft. Den Reis haben wir dann zu Hause gekocht und gegen Abend ab an den Strand.

Nach dem heißen Tag sind wir erstmal in die Nordsee und haben ausgiebig gebadet.

Dann wurde auf einem Gaskocher das Fleisch angebraten und auf einem Rechaud mit einem kleinen Wok das Gemüse gegart.

Und was soll ich sagen, wir haben selten so leckeres asiatisches Essen gehabt, bei einer unschlagbaren Kulisse am Strand.

Es war überhaupt ein wunderschöner, unvergesslicher Abend. Ganz herzlichen Dank, Dagmar und Peter!

Erst im Dunkeln sind wir wieder zum Haus/Womo um den Abend bei einem letzten Glas ausklingen zu lassen.

Nach einer sehr ruhigen Nacht wurden wir am nächsten Morgen wieder bei bestem Wetter wach. Da unsere Gastgeger Langschläfer waren und nicht vor elf mit Frühstück zu rechnen war, haben Wim und ich uns auf den Weg zum Strand gemacht und nochmal lange in der Nordsee gebadet. 

 

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